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19 Dez, 2009

Baufinanzierung mit Schweizer Franken

Posted by: admin In: Baufinanzierung

Die Zinsvorteile im Ausland nutzen und mit günstigeren Zinsen als im Innland bauen, das sind die Beweggründe die für eine Baufinanzierung in ausländischer Währung sprechen. Eine Auslandsfinanzierung ist mit Risiken und Extrakosten verbunden, wie können Sie diese minimieren und mit welchen zusätzlichen Kosten ist zu rechnen.

Wie funktioniert eine Fremdwährungsfinanzierung?
Bei der Fremdwährungsfinanzierung wird die benötigte Geldmenge in der ausländischen Währung aufgenommen. Damit Sie Ihre Immobile im Innland bezahlen können, muss das in ausländischer Währung aufgenommene Geld in Euros umgewechselt werden. Während des Tilgungszeitraums müssen Sie das Geld umgekehrt wieder von Euros in die ausländische Währung wechseln lassen. Neben den Finanzierungskosten ausgewiesen im Effektivzins des Bankdarlehens, fallen also auch Wechselgebühren an und das Monat für Monat.

Bei einer Finanzierung in fremder Währung z.B. bei der Baufinanzierung mit Schweizer Franken profitieren oder verlieren Sie durch Spekulationen auf die Währungsentwicklung der ausländischen Währung im Vergleich zur inländischen Währung Euro. Steigt der Euro gegenüber der Fremdwährung, dann werden weniger Euros benötigt um die Tilgungssumme in z.B. Schweizer Franken zurückzubezahlen und Ihr Darlehen wird somit günstiger. Bei einem fallenden Euro ist es genau umgekehrt, Ihr Darlehen wird dadurch teurer. Neben Wechselkosten können somit auch noch Verluste durch Währungsspekulationen Ihren Kredit verteuern.

Welches Risiko besteht bei einer Baufinanzierung in Schweizer Franken?
Im Vergleich zum Yen z.B. ist der Franken, aus der Vergangenheit heraus, eine recht stabile Fremdwährung, eine Baufinanzierung in Schweizer Franken wird dadurch auch als risikoärmer eingestuft als aufgenommenes Geld in Japan. Zum Vergleich ein paar Währungskursnotationen des Schweizer Franken. Gegen Ende 2007 ist der Eurokurs im Vergleich zu den 6 Jahren davor insgesamt um 20 % gestiegen. Das bedeutet ein Währungsgewinn für die damaligen Schuldner. Im Vergleich dazu ist seid Ende 2007 bis heute, der Euro gefallen und hat in etwa den Euro/Franken Kurswert des Jahres 2004. Baufinanzierer die also anfangs 2008 auf Schweizer Baufinanzierungen gesetzt haben, mussten durch die Kursverluste des Euros zusätzliche Kosten tragen.

Bei monatlichen Rückzahlungen in fremder Währung schlagen die Kurssenkungen Monat für Monat zu Buche. Für Fremdfinanzierungen der letzten Jahre auf Basis von Schweizer Franken bedeutet dies: Mal haben die Schuldner gewonnen und ein anderes mal eben draufgelegt.

Bei einer Fremdfinanzierung wie der Baufinanzierung in Schweizer Franken ist immer die Gesamtinvestition zu berücksichtigen. Die Gesamtkosten ergeben sich aus den Zinskosten, Währungsschwankungen, Wechselkursgebühren und sonstigen Kreditgebühren.