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Notar beim Hausverkauf - die Notarkosten beim Hausverkauf

Diese Aufgaben hat ein Notar beim Hausverkauf

Die Aufgaben eines Notars beim Hausverkauf sind klar geregelt und in der Bundesnotarordnung beschrieben. Demnach sind sie "unabhängige Träger eines öffentlichen Amtes". Und obwohl Notare selbständig arbeiten, sind sie während ihrer Amtsausübung an Gesetze gebunden.

Notare befassen sich in erster Linie mit der Beglaubigung und der Beurkundung von Dokumenten. Dabei bestätigt ein Notar bei einer Beglaubigung die Echtheit des Dokumentes. Meist handelt es sich hierbei um die Unterschrift, welche beglaubigt werden muss. Bestätigt dies der Notar, so kann sich der nun folgende Rechtsverkehr darauf verlassen, dass eine bestimmte Person das entsprechende Dokument wirklich selbst unterschrieben hat und aus diesem Grund keine Fälschung vorliegt. Damit auch der Notar keinem Betrug bei seiner Beglaubigung aufliegt, unterschreibt der Klient das Dokument in Gegenwart des Notars. Zudem kann der dem Notar auch eidesstattlich versichern, dass er das Dokument im Vorfeld selbst unterschrieben hat. Erforderlich ist solch eine Beglaubigung bei Registeranmeldungen. Dies können Einträge in das Grundbuch, in das Handelsregister oder in das Vereinsregister sein.

Ein Notar beurkundet und beantwortet Fragen zu unklaren Aspekten

Eine Beurkundung wird dann vom Gesetzgeber verlangt, wenn Verträge eine ganz bestimmte Bedeutung haben. Ziel einer solchen Beurkundung soll sein, dass sich die beteiligten Parteien über die rechtliche Bedeutung des dort geschlossenen Geschäftes völlig im Klaren sind und dass es sich hierbei nicht um eine übereilte Entscheidung handelt. Bei einer Beurkundung wird die gesamte Urkunde allen Beteiligten laut vorgelesen. Der Notar ist bei dieser Vorlesung zu gegen, um diesen Schritt bezeugen zu können. Nur so ist sichergestellt, dass alle Beteiligten den Inhalt kennen und wissen, was sie im Anschluss unterschreiben. Zudem haben sie die Möglichkeit, den Notar über unklare Aspekte des Vertrages zu befragen. Eine Beurkundung muss bei Kaufverträgen für Grundstücke, Wohnungen und Häuser erfolgen. Ebenso ist sie unerlässlich bei der Gründung einer GmbH und bei Ehe- oder Erbverträgen.

Weitere Aufgaben des Notars sind die Beglaubigung von Abschriften oder Fotokopien, das Bescheinigen einer Vertretung von Gesellschaften, Wertpapiere oder Geld auf einem Anderskonto verwahren oder im Auftrag von einem Gericht die eidesstattliche Versicherung abnehmen.

Bei einem Anderskonto handelt es sich um ein Konto, auf dem der Notar Geld verwahrt, das ihm nicht gehört. Er handelt hierbei im Auftrag von Dritten und kann sicherstellen, dass das dort verwahrte Geld getrennt von seinem eigenen aufbewahrt wird.

Ein Notar ist immer neutral und unparteiisch

Ein Notar ist immer unparteiisch und verhält sich neutral. Bei einem von ihm verfassten Vertrag darf er für keine der daran beteiligten Klienten Partei ergreifen. Er muss immer für beide Seiten ausgewogene Vorschläge bringen und die Interessen aller Vertragsparteien in Einklang bringen. Sind sich die Parteien über einen oder mehrere Punkte nicht einig, so muss der Notar Vorschläge unterbreiten, wie eine Einigung erzielt werden kann. Bei den Vorschlägen darf er allerdings nicht mehr als die Rolle des Vermittlers einnehmen. Die Parteien müssen sich selbständig für eine Regelung der strittigen Punkte entscheiden.

Zu einem Notar geht man also nur, um eine Vertrag beurkunden beglaubigen zu lassen. Sollte es nach Vertragsabschluss zu Streitigkeiten mit dem Vertragspartner kommen, so müssen diese von einem Rechtsanwalt geschlichtet werden. Ein Notar kann und darf hier nicht helfen.

Die freie Wahl des Notars

Wenn ein Notar ein Büro eröffnen möchte, so bekommt er hierfür einen Amtsbezirk genannt. Er darf sein Büro nur in diesem Bezirk eröffnen und nur im Ausnahmefall außerhalb des Selbigen tätig werden. Diese Beschränkung gilt nicht für die Klienten des Notars.

Jeder Klient hat die freie Wahl und kann sich einen Notar seines Vertrauens aussuchen. Auch wenn dieser an einem anderen Ort tätig ist, kann er mit der Beglaubigung oder Beurkundung jederzeit beauftragt werden. Jedoch muss der Klient immer zum Notar kommen, da der Notar nicht in andere Amtsbezirke reisen darf.

Schlägt ein Grundstücksmakler einen bestimmten Notar vor, so muss man sich nicht an diesen Vorschlag halten. Auch gibt es keinen Grundsatz darin, wer einen Notar vorschlägt. Ob nun der Käufer oder der Verkäufer, eine Einigung hierüber muss im Vorfeld getroffen werden. Zudem darf sich ein Notar nicht als "Hausnotar" bezeichnen. Er muss jeden Vertrag gleich neutral ausarbeiten, egal für welchen Klienten. Dies gilt auch, wenn eine Partei den Notar schon des Öfteren beauftragt hat.

Die Notarkosten beim Hausverkauf

Die Notarkosten beim Hausverkauf belaufen sich auf ca. 1,5% des Kaufpreises. Folgende Umfänge werden hiermit vom Notar geregelt.

  • Entwurf des Immobilienkaufvertrags und Zusendung vorab
  • Terminvereinbarung zur notariellen Beurkundung des Kaufvertrags
  • Beurkundung der Vertragsunterzeichnung am Notartermin
  • Der Notar holt alle behördlichen Genehmigungen ein (z.B. die Steuerunbedenklichkeitsbescheinigung, eine Vorkaufsverzichtbescheinigung der Stadt,..)
  • Überwacht die Löschung von Grundschulden des Verkäufers
  • Er stellt den Kaufpreis fällig
  • Übernimmt den Eintrag einer Auflassungsvormerkung
  • Übergabe an das Grundbuchamt
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