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Ein Haus renovieren - Zinsen

Günstige Zinsen bei der Renovierung eines Hauses

Die Renovierung, Modernisierung oder Sanierung eines Hauses nach energetischen Richtlinien wird maßgeblich von der Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW – mit zwei verschiedenen Programmen gefördert. Zum einen ist dies das Programm „Energieeffizient sanieren“. Zum anderen das extra dafür gegründete Programm „Wohnraum modernisieren“. Wer aus diesen beiden Programmen finanzielle Mittel für die eigene Renovierung beziehen möchte, muss einen entsprechenden Darlehensantrag vor dem Beginn der eigentlichen Sanierung bei der KfW Bank stellen. Jedoch werden die Darlehen dann nicht direkt von der KfW Bank vergeben, sondern diese werden dann über eine „normale“ Bank abgewickelt. Die KfW Bank prüft nur den Anspruch und bestätigt diesen oder lehnt ihn ab.

Vorteile eines KfW-Kredit

  • Wer einen KfW-Kredit beantragt, erhält automatisch immer den günstigsten Zinssatz.
  • Dabei ist es nicht entscheidend, wie hoch der Zinssatz am Tag der Antragstellung ist. Ist dieser beispielsweise höher als am Tag der Zusage, so wird der Zinssatz des Zusage-Tages gewährt. Gleiches funktioniert auch anders herum.
  • Der Kunde erhält also immer den für ihn besten Zinssatz, was sich besonders bei größeren Darlehenssummen im vielen Euros niederschlagen kann, die man auf diese Art und Weise einspart.

Einschränkungen des KfW-Kredit

  • Als Bauherr ist man verpflichtet, spätestens neun Monate nach Vollauszahlung des Kredites der Hausbank Rechenschaft darüber abzulegen, wofür das Geld verwendet wurde.
  • Entsprechende Rechnungen, die dies belegen, müssen daher aufbewahrt und auf Verlangen vorgelegt werden. Geschieht dies nicht, kann im schlimmsten Fall der Kredit zurückverlangt werden.
  • Zudem muss der Bauherr oder ein Sachverständiger in der Lage sein, der Bank plausibel zu vermitteln, dass alle gesetzlichen Anforderungen für eine staatliche geförderte Sanierung eingehalten wurden.

Dafür gelten folgende Programme:

Energieeffizient sanieren

Das Ziel dieses Programmes ist es, den Energieverbrauch und den Ausstoß von CO2 von Immobilien zu verringern. Dies gilt besonders für Häuser, für die der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 1.1.1995 gestellt wurde. Als Eigentümer kann man hierbei zwischen zwei recht interessanten Varianten wählen.

  • 1. KfW-Effizienzhäuser 70, welche einen spezifischen Transmissionswärmeverlust und einen Primärenergiebedarf von maximal 70% der zulässigen Höchstwerte der Energiesparverordnung von 2007 für neu gebaute Häuser nicht überschreiten darf.
  • 2. KfW-Effizienzhäuser 100, welche in beiden Bereichen die Höchstwerte von maximal 100% nicht überschreiten dürfen.

Die KfW Bank unterstützt ihrerseits diese Programme mit sehr zinsgünstigen Darlehen, welche – abhängig von der Laufzeit – während der ersten zwei oder fünf Jahre keine Tilgung erfolgt. Hier müssen lediglich die anfallenden Zinsen beglichen werden, was eine recht niedrige Rate ermöglicht. Maximal werden pro Wohneinheit 75.000 Euro gefördert. Zusätzlich besteht beim Erreichen bestimmter Normen die Möglichkeit, einen Teil der Darlehensschuld erlassen zu bekommen. Das Erreichen der Normen muss im Vorfeld allerdings von einem Sachverständigen bestätigt und ein entsprechender Antrag gestellt werden. Ja nach Programm beträgt die erlassene Darlehensschuld bei einem KfW-Effizienzhaus 70 maximal 9.375 Euro. Bei einem KfW-Effizienzhaus 100 können maximal 3.750 Euro geltend gemacht werden.

Besonders wichtig ist hierbei, dass Bauherren alternativ zu den zinsgünstigen Krediten der KfW-Bank auch Investitionszuschüsse für energetische Sanierungen beantragen können. Bei einem KfW-Effizienzhaus 70 können dies maximal 13125 Euro sein. Ein KfW-Effizienzhaus 100 bringt maximal 7.500 Euro an Investitionszuschüssen ein. Hinzu kommen diverse Sonderzuschüsse, die die Finanzierung von Sachverständigen oder den Austausch von Nachtstromspeicherheizungen ermöglichen.

Doch auch damit sind die Möglichkeiten der Finanzierung über die KfW-Bank noch nicht ausgeschöpft. Denn auch einzelne Maßnahmen, die der Erhöhung der Energieeffizienz des Hauses gelten, finden Beachtung und können unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Hierzu gehören unter anderem die Wärmedämmung, die Erneuerung der Fenster oder der Austausch der Heizung. Die KfW-Bank hält hierfür Kreditsummen bis 50.000 Euro mit recht niedrigen Zinsen für alle Interessenten bereit.

Wohnraum modernisieren

Das Programm unterstützt besonders Bauherren, welche für eine Modernisierung oder Renovierung von Häusern ein günstiges Darlehen bis maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit benötigen. Gefördert werden dabei:

  • Alle baulichen Maßnahmen, welche maßgeblich zur Gebrauchswertverbesserung beitragen. Die können unter anderem Modernisierungen im Sanitärbereich, der Wasserversorgung oder des Wohnungszuschnittes sein.
  • Verbesserungen der Wohnverhältnisse, die durch einen An- oder Ausbau von Balkonen oder Aufzügen erreicht werden können.
  • Instandsetzungsarbeiten, welche die Behebung von baulichen Mängeln zur Folge haben. Dies kann unter anderem die Erneuerung der Fenster, der Türen oder der Fußböden sein.
  • Bauliche Maßnahmen, die mit einem Teilrückbau einhergehen.
  • Die Erneuerung der Zentralheizungsanlage.

Für diese Fördermöglichkeit muss eine Abruffrist der Kreditsumme von 12 Monaten eingehalten werden. Diese beginnt nach der Zusage. Werden Kreditbeträge nicht abgerufen, so fallen Bereitstellungszinsen von 0,25% pro Monat an.

Tipp: Weitere staatliche Förderungsmöglichkeiten

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