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Die Vollfinanzierung von Immobilien.

Vollfinanzierung eines Hauses

Wer sich den Traum von einem Eigenheim erfüllen möchte, wird sich über kurz oder lang mit dem Thema Finanzierung auseinandersetzen müssen. Viele zukünftige Eigenheimbesitzer splitten die Finanzierung und tragen einen Teil des benötigten Geldes aus eigenen Mitteln zusammen. Der Restbetrag wird bei einer Bank oder Bausparkasse geliehen. Doch es gibt auch Menschen, die die Finanzierung des Eigenheimes ohne Eigenkapital bewerkstelligen möchten. Möglich ist dies, da immer mehr Bankinstitute ihren Kunden eine so genannte Vollfinanzierung anbieten. Jedoch muss hierfür einiges beachtet werden, damit diese Vollfinanzierung nicht zur Last wird und die Freude am Eigenheim trübt.

Die Möglichkeiten der Vollfinanzierung

Wenn man von einer Vollfinanzierung spricht, so gehen die meisten davon aus, dass damit 100% der Kosten für den Hauskauf oder Hausbau beglichen werden. Doch im Bankenwesen rechnet man ein wenig anders. Und so gibt es auch eine Finanzierung über 120%. Diese 120% werden jedoch nicht vom reinen Kaufpreis aus berechnet, sondern vom kompletten Beleihungswert.

Zudem können alle Nebenkosten, die zwangsläufig mit dem Bau oder dem Kauf eines Hauses anfallen, über eine Vollfinanzierung abgedeckt werden. Etwa 8% der Kaufsumme des Hauses muss man für diese Nebenkosten wie Notar, Grundbucheintrag, Grundsteuer, Makler und weitere Anschaffungen veranschlagen. Allerdings bieten die Banken und Bausparkassen diese Finanzierungsmöglichkeit nur einer kleinen Zielgruppe an. Hierzu gehören unter anderem junge Akademiker, die zwar einen gut bezahlten und sicheren Job ihr Eigen nennen können, aber noch keine Gelegenheit dazu hatten, ein wenig Geld anzusparen.

Die Niedrigzinsphase hilft beim Sparen

Wer momentan über den Erwerb einer Immobilie nachdenkt und diese voll finanzieren möchte, hat den richtigen Zeitpunkt erwischt. Denn so niedrig wie die Zinsen zum jetzigen Zeitpunkt sind, waren sie schon lange nicht mehr. Ein Vorteil, der sich am Ende in vielen tausend Euro niederschlagen kann. Deshalb sollte man auch nicht lange warten und sich zeitnah für den Erwerb entscheiden. Wer jetzt noch anfängt zu sparen, kann dies bitter bereuen. Vielleicht hat er dann zwar in einigen Jahren eine ansehnliche Summe an Eigenkapital erwirtschaftet. Allerdings können die Zinsen dann wieder deutlich höher sein, was sich im Endeffekt als Verlustgeschäft erweiset. Denn momentan fällt eine Vollfinanzierung nicht teurer aus, als wenn man bei höheren Zinsen eine finanzielle Eigenleistung erbringen kann.

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Die Risiken einer Vollfinanzierung

Was auf den ersten Blick gut und „günstig“ klingt, birgt allerdings auch einige Gefahren in sich. Denn wie bei jedem Kredit und jeder Finanzierung gilt ein fester, krisensicherer und gut bezahlter Job als Grundvoraussetzung. Wer sich noch in der Probezeit befindet oder nur einer befristeten Beschäftigung nachgeht, sollte generell nicht an eine Finanzierung denken. Das Risiko, das die monatlichen Raten bei Verlust der Tätigkeit nicht mehr bezahlt werden können, ist zu hoch. Der Schuldenberg würde in solch einem Fall sehr schnell anwachsen und das Glück mit dem Eigenheim erschüttern. Ebenso kann durch eine Schwangerschaft, eine Krankheit oder einen Unfall ein Gehalt komplett wegfallen oder verringert werden. Wer hier keinen Partner hat, der über ein gutes und sicheres Einkommen verfügt, wird sich ebenfalls schnell im Schuldenstrudel wiederfinden.

Ein höherer Tilgungssatz kann Vorteile bringen

Auch wenn es bedeutet, dass die monatliche Rate noch höher als gewöhnlich ist, so empfehlen Finanzexperten bei einer Vollfinanzierung immer einen hohen Tilgungssatz zu wählen. Der Grund hierfür ist recht simpel. Zu dem Zeitpunkt, an dem man die Finanzierung abschließt, steht man in der Regel auf recht soliden finanziellen Beinen. Der Job wirft genügend Geld ab und weitere finanzielle Belastungen sind nicht vorhanden. Wenn man diese Phase nutzt, um die Kreditsumme so schnell wie möglich zu reduzieren, profitiert man in Krisensituationen davon. Denn sollte man einmal weniger Geld zur Verfügung haben, ist die noch aussehende Kreditsumme bereits geschrumpft und die monatliche Rate könnte nach Rücksprache mit der Bank reduziert werden. Das schafft Entspannung für den Geldbeutel und das Haus kann auch in einer schwierigen Situation gehalten werden.

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Die Kreditbelastung so gering wir möglich halten

Doch auch wenn man den Kredit so schnell wie möglich abbezahlen möchte, sollte man jedoch immer darauf achten, dass die Kreditbelastung nicht zu hoch ist. Empfohlen werden hier maximal 40% der monatlichen Einkünfte, die für einen Kredit geopfert werden sollen. Denn bei aller Freude über das erworbene Haus sollte man niemals vergessen, dass das Leben auch neben dieser Anschaffung weitergeht. Man benötigt Lebensmittel, Kleidung, ein Auto und möchte auch einmal in den Urlaub. Zudem werden immer wieder unerwartete Anschaffungen den Lebensweg kreuzen, die man zwar nicht planen kann, aber für die immer genügend Geld vorhanden sein muss. Deswegen sollte man immer so kalkulieren, das das Leben auch lebenswert bleibt.

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