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Rechner für die Immobilienfinanzierung

Immobilienfinanzierung – wie viel Eigenkapital ist sinnvoll

Wie viel Eigenkapital sollte man aufbringen können, um die Finanzierung einer Immobilie auf ein solides Fundament zu stellen? Eine Frage, die sich viele Menschen stellen, wenn sie vor der schwierigen Entscheidung stehen, ob sie in eine eigene Immobilie investieren sollten oder nicht. Doch so wichtig diese Frage auch ist – sie lässt sich nicht pauschal beantworten.

Das Haushaltsbudget stellt den wichtigsten Faktor dar

Egal wie man es dreht und wendet: Wenn man sich die monatlichen Raten für die Immobilienfinanzierung nicht leisten kann, ist es egal, wie viel Eigenkapital man zur Finanzierung beisteuert. Denn wenn die Raten das monatliche Haushaltsbudget übersteigen, ist es uninteressant, ob man Vollfinanziert oder 50% Eigenkapital beisteuert.

Deshalb: Das Haushaltsbudget muss so umfangreich sein, dass es die kommenden 20 oder 25 Jahre die Raten bequem tragen kann.

Je mehr Eigenkapital – desto niedriger die Zinsen

Je mehr Eigenkapital man zur Immobilienfinanzierung beisteuern kann, umso geringer fallen die Zinsen aus. Den besten Zinssatz und die umfangreichste Auswahl an Angeboten erhält man, wenn man mehr aus 50% der Finanzierungssumme aus eigenen Mitteln aufbringen kann.

Jedoch erhalten auch Immobilienfinanzierungen, die nur mit 20% bis 25% Eigenkapital auf die Beine gestellt werden, günstige Zinskonditionen. Und auch die Auswahl der Anbieter ist in diesem Segment noch ansprechend.

Kritischer und spürbar teurer wird es hingegen für den Kreditnehmer, wenn dieser nur 5% der Finanzierungsmittel aus Eigenkapital aufbringen kann. Der Zinssatz ist deutlich höher und auch die Anbieter, die diese Möglichkeit der Finanzierung anbieten, schrumpft merklich zusammen. Und auch wenn einige Banken mit einer Vollfinanzierung werden, so sollte man immer bedenken, dass eine Vollfinanzierung immer auf Kosten der Zinsen und Gebühren ausgetragen wird. Denn hier gilt: Alles hat seinen Preis. Besonders eine Vollfinanzierung.

Weiter sparen oder mehr Zinsen zahlen?

Die Entscheidung ist nicht immer leicht. Sollte man jetzt die niedrigen Zinsen nutzen und eine Finanzierung mit keinem oder nur sehr geringem Eigenkapital riskieren? Oder doch lieber noch ein wenig sparen und damit das Risiko eingehen, dass die Zinsen wieder ansteigen? Aktuell profitiert man als Kreditnehmer von einer Niedrigzinsphase. Wie lange diese noch anhält, ist nicht abzusehen. Zu Beginn des Jahres sah es bereits schon einmal so aus, als ob die Zinsen wieder etwas ansteigen könnten. Jedoch geschah dies nicht auf Grund der noch aktuell vorherrschenden Finanzkrise. Doch wie sieht es in einem halben Jahr aus? Prognosen, die hierzu abgegeben werden, sind in etwa so sicher und genau wie der Wetterbericht.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der in diese Überlegungen einbezogen werden muss, ist die Inflation sowie die weitere Entwicklung der Baupreise. Zwischen 1995 und 2009 haben sich Preise für den Bau einer Immobilie kaum verändert. Erst 2010 gab es einen Anstieg, welcher auch 2011 anhielt. Wie es hier weitergeht, kann momentan noch nicht genau gesagt werden. Auch hier kann nur spekuliert werden.

Aus diesem Grund: Aus den Prognosen bezüglich der zukünftigen Zinsentwicklung, der Inflation und der Entwicklung der Baupreise lassen sich keinen konkreten Zahlen ableiten. Vielmehr muss das eigene Gefühl entscheiden, ob, wann und in welcher Konstellation man investieren möchte.

Wer kann auch mit wenig oder gar keinem Eigenkapital eine Immobilie finanzieren?

Ohne oder mit nur sehr wenig Eigenkapital können all diejenigen Kreditnehmer ihre Immobilie finanzieren, die dies bequem mit dem zur Verfügung stehenden Haushaltsbudget bestreiten können. Und dies für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Entscheidet man sich für eine Vollfinanzierung, so müssen die Gesamtkosten sehr genau ermittelt werden und ein solider Kostenplan muss die Finanzierung während der gesamten Zeit begleiten.

Große „Überraschungen“ wie der Verlust der Arbeit über einen längeren Zeitraum, eine langwierige Krankheit oder ungeplante Kosten im größeren Stil darf es in dieser Zeit nicht geben. Denn die Banken tun sich mit einer Nachfinanzierung in solch einem Fall sehr schwer und lehnen dies in der Regel sogar ab. Dann ist guter Rat meist sehr teuer. Wenn sich in solch einem Fall keine schnell Lösung finden lässt, kann es durchaus passieren, dass man sich von der liebgewonnenen Immobilie wieder trennen muss.

Die Immobilie und der Zahn der Zeit

Auch Immobilien altern und verlangen in regelmäßigen Abständen nach Schönheitsreparaturen, Modernisierungen und Renovierungen. Solche Dinge kosten Geld. Aus diesem Grund muss dieser Aspekt bereits in der Planung für die Finanzierung berücksichtigt werden, damit rechtzeitig mit der Bildung von Rücklagen begonnen werden kann. Dies sollte monatlich geschehen, sodass im Falle einer Reparatur oder sonstigen Ausgabe immer genügend Geld vorhanden ist.

Sollte es nicht möglich sein, neben der Finanzierung noch Rücklagen zu bilden, so sollte man auch keine Immobilie erwerben. Denn aus der Traumimmobilie könnte unter diesen Umständen schnell ein Albtraum werden.

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